
INKOTA-netzwerk e. V.
Hunger und Armut überwinden, Globalisierung gerecht gestalten – seit über 50 Jahren.

Was Ihre Spende bewirkt – INKOTA Jahresbericht 2024
Jahresbericht 2024
Das INKOTA-netzwerk setzt sich seit 1971 für eine gerechtere Welt ein – mit Partnerorganisationen im Globalen Süden und mit Kampagnen-, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland. 2024 haben wir gemeinsam mit lokalen Organisationen 21 Projekte in 13 Ländern des Globalen Südens begleitet und in Deutschland Druck auf Politik und Wirtschaft gemacht. Dieser Bericht zeigt, was Ihre Unterstützung im Jahr 2024 bewirkt hat.
Methode
Unsere Projektideen kommen direkt von unseren Partnerorganisationen und den betroffenen Menschen vor Ort. Gemeinsam entwickeln wir daraus umsetzbare Konzepte mit klaren Zielen und messbaren Kriterien, deren Erreichen wir fortlaufend überprüfen. So belegen wir, dass unsere Arbeit wirkt:
„Die verabschiedeten Gesetze können ihre Wirkung nur dann entfalten, wenn wir genau hinschauen."Bakary Traoré, Geschäftsführer der INKOTA-Partnerorganisation IDEF, Côte d’Ivoire
Hunger und Armut überwinden, Globalisierung gerecht gestalten. Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen setzen wir uns für eine friedliche Welt ein, in der alle Menschen selbstbestimmt und in Würde leben können – und in der natürliche Ressourcen für zukünftige Generationen geschützt werden.
Das INKOTA-netzwerk wurde 1971 in der DDR als Zusammenschluss von Eine-Welt-Gruppen gegründet und arbeitet als gemeinnützige Nichtregierungsorganisation unabhängig von Regierungen, Parteien und Kirchen. Wir tun beides – seit über 50 Jahren: Wir unterstützen menschenrechtsbasierte Projekte im Globalen Süden und machen zugleich in Deutschland mit Kampagnen-, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit Druck auf Politik und Wirtschaft. INKOTA führt keine eigenen Projekte im Ausland durch, sondern stärkt lokale Partnerorganisationen bei Planung, Begleitung und Auswertung – und fördert Agrarökologie als soziale und ökologische Bewegung.
Handlungsfelder
Welternährung & Landwirtschaft
Wir stärken Agrarökologie, Ernährungssouveränität und lokale Saatgut- und Anbaumethoden – für eine sichere Ernährung und Unabhängigkeit.
Kakao & Schokolade
Mit der Kampagne Make Chocolate Fair! erstreiten wir faire Preise und entwaldungsfreie, transparente Kakao-Lieferketten.
Kleidung & Schuhe
Wir setzen uns für die Rechte der Arbeiter*innen am Anfang der Lieferkette ein und fordern menschenrechtliche Sorgfaltspflichten von Unternehmen.
Rohstoffe & Bergbau
Wir fordern eine Rohstoffwende, das Recht auf Reparatur und einen global gerechteren Umgang mit Rohstoffen.
Bildungs- & Kampagnenarbeit
Mit Ausstellungen, Veranstaltungen, Filmtouren und Petitionen mobilisieren wir die Zivilgesellschaft in Deutschland.
Magazin Südlink
Viermal im Jahr geben wir Stimmen aus Afrika, Asien und Lateinamerika Raum – mit Analysen, Kommentaren und Reportagen.
Unsere unabhängige Arbeit lebt vom Engagement vieler: Die regelmäßigen Beiträge unserer 259 Fördermitglieder, die Spenden unserer Unterstützer*innen und die Aktionen von 31 Mitgliedsgruppen ermöglichen unsere Projekte und Kampagnen. Hinzu kommen institutionelle Geber wie das BMZ, die EU, Brot für die Welt, Misereor, die Deutsche Postcode Lotterie und die Stiftung GEKKO. Vielen Dank!
Mittelverwendung
Anteil Auslandsarbeit
2,48 / 3,86 Mio. €
64%
Effizienz
Werbung & Verwaltung
< 10 %
10%
Bildung & Kampagnen
Anteil Inlandsarbeit
1,00 / 3,86 Mio. €
26%
Finanzierung
Anteil öffentlicher Zuwendungen
3,34 / 3,94 Mio. €
85%
Wirkung 2024
Gesamterträge
3,94 Mio. €
Spendeneinnahmen
325.716 €
Projektförderung Ausland
2,48 Mio. €
Datenanalyse
Projektförderung Ausland 2024 nach Region (TEUR)
Erträge 2024 nach Quelle (TEUR)
2024
Ziel
Resonanz
María Isabel García
Kleinbäuerin, El Salvador
Unsere Ernährung hat sich sehr verbessert, da wir jetzt viele verschiedene Sorten ernten! Heute achten wir darauf, dass wir alle satt werden.
Ana Paula Tauacale
Vorsitzende von UNAC, Mosambik
Die Verfügbarkeit von Wasser in den Schulen hat ein besseres und gesünderes Lernumfeld für die Kinder geschaffen.
Khady Ndoye
CICODEV, Senegal
Mit dem Projekt wollen wir lokales, gesundes und ökologisch produziertes Gemüse und Obst sichtbar machen und das Angebot für die Menschen verbessern.
Magdalena Freudenschuss
Vorsitzende des Koordinierungskreises, INKOTA
Unsere Partner*innen im Globalen Süden bewegen ihre Welt – und sind eine Inspiration für uns im globalen Norden, zur Gerechtigkeit beizutragen.
Berichte
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